Psoriasis

Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt, ist eine nicht-ansteckende, entzündliche Hautkrankheit (Dermatose).

 

Darüber hinaus kann Psoriasis allerdings auch als Systemerkrankung andere Organe betreffen (z.B. Gelenke, zugehörige Bänder und angrenzende Weichteile, die Augen, das Gefäßsystem, sowie das Herz).

 

Erscheinungsbild


Ein typisches Merkmal der Psoriasis sind stark schuppende, punktförmige bis handtellergroße Hautstellen. Diese befinden sich häufig an den Knien, Ellenbogen und an der Kopfhaut, aber auch am Anus und gehen oft mit starkem Juckreiz einher.

 

Krankheitsbild


Gesunde Haut erneuert sich normalerweise innerhalb von 26 bis 27 Tagen. Bei der Psoriasis dagegen erfolgt die Verhornung der Haut an den befallenen Stellen sowohl beschleunigt (innerhalb von nur drei bis sieben Tagen), als auch vermehrt (hyperkeratotisch). Die vorzeitig gealterten Hautzellen bilden dabei silbrig glänzende grob-lamellöse Schuppen, die eine talgartige Konsistenz haben, welche an Kerzenwachs erinnert.

 

Das darunter liegende Gewebe ist auf Grund des vermehrten Wachstums stark durchblutet und erscheint daher unter den leicht zu entfernenden Schuppen gerötet.

 

Bei jeder Patientin/jedem Patienten verläuft die Krankheit anders, sowohl, was die Häufigkeit der Ausbrüche, als auch die Schwere betrifft. Unumstritten ist allerdings, dass sie für die Betroffenen eine schwere psychische Belastung mit sich bringt. Psychischer Stress kann sich allerdings auch wieder negativ auf die Erkrankung selbst auswirken und zu einer Verschlechterung des Zustandes führen. Deshalb ist es wichtig möglichst früh mit einer konsequenten Behandlung zu beginnen und diese auch gewissenhaft durchzuführen.

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Psoriasis

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