Ekzeme/Neurodermitis

Ekzeme sind nicht ansteckende, entzündliche Hauterkrankungen, die sich durch Hautveränderungen wie Rötung, Schuppung, Nässen, Bläschen- und Krustenbildung äußern können. Als Ursache für Ekzeme kommen verschiedene Auslöser in Frage.

 

Das Atopische Ekzem (Neurodermitis) ist eine Sonderform des Ekzems. Neurodermitis ist eine chronische, schubweise verlaufende Erkrankung.

 

Das Hauptcharakteristikum für Neurodermitis ist eine gestörte Barrierefunktion. Daher äußert sich das atopische Ekzem durch sehr empfindliche und trockene Haut, die oft auch stellenweise gerötet ist. Das macht sie anfälliger für äußere Reize, die zu Juckreiz führen können. Typische Lokalisationen (Prädilektionsstellen) für die geröteten, juckenden Stellen sind die Armbeugen, die Kniekehlen sowie die Hals- und Gesichtspartie.
Betroffene leiden vor allem unter dem Juckreiz, der oft nachts besonders stark ist und dadurch zu Schlafmangel führt.

 

Der typische schubweise Verlauf der Neurodermitis stellt eine große Belastung dar, besonders da die Auslöser für solche Schübe anfangs oft unklar sind. Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt und die Schübe daher immer wieder kommen, ist es besonders wichtig, sich an den von der Ärztin/dem Arzt erstellten Behandlungsplan zu halten.

 

Grundstock jeder Behandlung der Neurodermitis ist die Versorgung der Haut mit ausreichend Feuchtigkeit. Das heißt tägliches Eincremen mit einer fett- und feuchtigkeitshaltigen Pflegecreme.

 

Sollte die Haut an einigen Stellen bereits etwas gerötet und ein leichter Juckreiz zu spüren sein, so kann man diesen mit einer Barriere unterstützenden Therapie (z.B. Bepanthen® Sensiderm) lindern.

 

Bei starken Beschwerden, mit starker Rötung, Brennen und Jucken sollte unverzüglich die Ärztin/der Arzt aufgesucht werden und die von ihr/ihm verschriebene Therapie bis zum Abklingen der Symptome angewendet werden.

 

Tipps zur Behandlung von Neurodermitis



AKUT-Therapie:
In der Akuten Phase ist die Haut stark gerötet, brennt und juckt. Suchen Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt auf, sie/er wird Ihnen etwas gegen die Entzündung und den Juckreiz verschreiben. Halten Sie die Behandlungsempfehlungen unbedingt ein. Vermeiden Sie parfümierte Pflegeprodukte und sonstige Reize. Keinesfalls sollten Sie sich kratzen, da dadurch die Entzündung noch verschlimmert wird. Kühlen oder Beklopfen der betroffenen Stellen kann Linderung bringen.

 



BARRIERE-Therapie:
Sich zu kratzen bringt nur kurzfristige Erleichterung, letztlich wird die Haut dabei beschädigt und in weiterer Folge noch mehr gereizt. Bepanthen® Sensiderm Creme repariert die geschädigte Hautschutzbarriere und wird an den betroffenen Hautstellen bei Bedarf mehrmals täglich angewandt. Eine intakte Hautschutzbarriere kann dem Wiederauftreten von Ekzemen und Juckreiz vorbeugen.

 



CREMEN:
Da die Haut bei Atopischer Dermatitis eine gestörte Struktur und eine höhere Empfindlichkeit besitzt, stellt tägliches Eincremen die Basisversorgung des ganzen Körpers dar. Es ist daher besonders wichtig, dass Sie Ihre Haut auch dann eincremen, wenn sie völlig gesund erscheint.

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Neurodermitis und Juckreiz

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Atopische Dermatitis

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